[22.01.] nowkr Info- & Mobi Veranstaltung + vokü

Posted: 27th December 2013 by LAZ-Project

Mittwoch 22.01.2014
20:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Bei lecker vokü gibt es aktuelle Infos zu den diesjährigen Protesten gegen den Akademikerball (früher WKR-Ball), sowie einen Überblick die Proteste der letzten Jahre

weiter infos: auf http://nowkr.at/

Freitag 10.01.2014
19:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

In ihrem neu erschienenen Buch rekonstruiert die Soziologin Carina Klammer Mechanismen der antimuslimischen Fremdbildproduktion und analysiert deren Stellenwert für Entwicklungen inner- sowie außerhalb der extremen Rechten.
Im Rahmen der jüngsten Aufregung rund um die Facebook Gruppe “Wir stehen zur FPÖ!” landete die FPÖ erneut in den Schlagzeilen, da am virtuellen Stammtisch u.a. antimuslimische Anfeindungen betrieben und damit einhergehend Morddrohungen ausgesprochen wurden. Insofern büßt die Publikation, die sich antimuslimischen Fremdbilder in der FPÖ seit der Parteispaltung im Jahr 2005 und Heinz-Christian Straches Antritt als Parteiobmann widmet, nicht an Aktualität ein. Anhand von Untergangsimaginationen und dem Appell zur “Abendlandrettung”, so die Conclusio, sollen vornehmlich der altbekannte Rassismus, sowie mehr oder weniger unter der Hand Antisemitismus und Weiblichkeitsabwehr auf die Höhe der Zeit gebracht und salonfähig werden.
Im Rahmen der Analyse werden darüber hinaus Islambilder und antimuslimische Bündnispolitiken innerhalb der extremen Rechten näher beleuchtet, (historische) Referenzen des rechten Abendland-Diskurses aufgezeigt sowie Verflechtungen mit öffentlichen Diskursen und staatlichen Migrations- und Integrationspolitiken betrachtet.
Auch versucht die Autorin den Blick dafür zu stärken, dass innerhalb der Rechtsextremismusforschung Geschlechterverhältnisse als grundlegende Analysekategorie in den meisten Fällen unterbelichtet bleiben. So wird nicht nur ein Blick auf die Instrumentalisierung von Frauenrechten angesichts rassifizierender Politiken geworfen, sondern auch die geschlechterspezfische Struktur von antimuslimischen Ressentiments näher erörtert und mit dem konstitutiven Antifeminismus der FPÖ in Verbindung gebracht.
Ein wesentlicher Teil des Buches widmet sich darüber hinaus der kritischen Auseinandersetzung mit gängigen wissenschaftlichen Begrifflichkeiten und Erklärungsmustern, wobei auch auf Opferkonkurrenz-Debatten Bezug genommen wird, die für die weitere wissenschaftliche Arbeit zum Thema prägend blieben. Dementsprechend wird auch die Frage aufgeworfen, wie unterschiedliche Feindbilder (Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Antifeminismus, Homophobie, etc.) verstärkt in ihrem Zusammenhang gedacht werden können, ohne dass ihre jeweiligen Spezifika und Unterschiede nivilliert werden.

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[29.11.] Kostnix-Kino

Posted: 23rd November 2013 by LAZ-Project

Freitag 29.11.2013
19:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

 

[22.11.] Vernetzungstreffen gegen den Burschenbundball

Posted: 25th October 2013 by LAZ-Project

Freitag 22.11.2013
19:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Wir laden am 22.11.13 zu einem Vernetzungstreffen gegen den Burschenbundball 2014 ein, um gemeinsam Proteststrategien gegen diesen zu diskutieren und zu planen. Wir wollen uns dazu um 19:00 im Autonomen Zentrum Linz (Freistädterstraße 3) treffen.Anschließend haben wir noch ein paar Informationen zu Burschenschaften und dem Burschenbundball zusammengetragen:

In Linz laden am 8. Februar 2014 akademische Burschenschaften, Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als “kleine Hofburg” bezeichnet. Der Burschenbundball ist nach dem Wiener Korporationsball, seit neuestem Wiener Akademikerball (“neuer Name selbe Scheiße”), eine der größten Veranstaltungen der deutsch-völkischen Männerbünde in Österreich. Diese fungieren gleichzeitig als Schnittstelle zwischen organisiertem Neonazismus und dem “legalen” Rechtsextremismus der FPÖ. So sind viele Größen der Neonazisszene auch Burschenschafter, aber auch die FPÖ rekrutiert Nachwuchs aus den burschenschaftlichen Reihen. Wie sich auch gut an der Anzahl der Burschenschafter im Parlament, den Landtagen und Gemeinderäten erkennen lässt. Ihre zahlreichen Verstrickungen in Politik und Wirtschaft und nicht zuletzt die Orte an denen sie feiern und sich vernetzen können, zeigen, dass es sich bei den Burschenschaften keineswegs um ein Randphänomen handelt. Obgleich aller burschenschaftlicher Legenden stellt der Antisemitismus seit der Gründung der „Urburschenschaft“ 1815 ein konstantes Element dar. Heute äußert sich dieser zwar versteckter, aber deswegen nicht weniger drastisch. Etwa dann, wenn von geheimen Machthaber_innen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, die Rede ist, oder Menschen andere, angeblich jüdische, Merkmale zugeschrieben werden. Der überaus größte Teil der deutschnationalen Verbindungen (Burschenschaften) schließt Frauen* grundsätzlich aus ihren Reihen aus und betrachtet diese, gerade auch auf Bällen, nur als schmückendes, auf ihren Körper reduziertes, Beiwerk. Durch ihr halsstarriges Beharren auf patriarchalen Strukturen stecken sie Frauen* und Männer* immer noch in Schubladen und reproduzieren den Mythos von den natürlichen Unterschieden und (patriachalen) Hierarchien zwischen den Geschlechtern. Abgrenzung und Abwertung von nicht heterosexuell lebenden Menschen gehören zum Standardrepertoire deutschnationaler Verbindungen und dienen der Aufrechterhaltung ihres „heroischen und ehrenhaften“ Männlichkeitsbildes.

[16.11] Workshop zum Definitionsmachtkonzept

Posted: 24th October 2013 by LAZ-Project

Samstag 16.11.2013
16:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Workshop und Diskussion mit der Unterstützer_innengruppe DEFMA aus Wien

Das De­fi­ni­ti­ons­macht­kon­zept ist in­zwi­schen den meis­ten Leute in links­ra­di­ka­len Zu­sam­men­hän­gen ein Be­griff. Es be­sagt, dass nur die be­trof­fe­ne Per­son selbst de­fi­ni­nie­ren kann, was sie als (se­xua­li­sier­te) Ge­walt er­lebt. Den­noch stößt das Kon­zept immer wie­der auf Un­ver­ständ­nis, und die Durch­set­zung der De­fi­ni­ti­ons­macht in der Pra­xis bleibt oft schwie­rig. In die­sem Vor­trag wird auf die gän­gi­gen Um­gän­ge mit se­xua­li­sier­ter Ge­walt in der Ge­sell­schaft ein­ge­gan­gen sowie auf die Be­deu­tung und Aus­wir­kung von se­xua­li­sier­ter Ge­walt für Be­trof­fe­nen. Aus­ge­hend von die­sen Um­stän­den wird er­sicht­lich, warum De­fi­ni­ti­ons­macht sich im Um­gang mit se­xua­li­sier­ter Ge­walt be­währt – auch in un­se­ren Sze­nen.

[9.11.] Buchpräsentation: FANTIFA

Posted: 16th October 2013 by LAZ-Project

Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik

Freitag 09.11.2013
19:30 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Feministische Antifa- oder Frauen-Antifa-Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen “Geschichtsschreibung” spielen sie kaum eine Rolle.

Das Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik” will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.

Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden.

Donnerstag 24.10.2013
19:30 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Als die Filmmacher_innen im Frühjahr 2012 nach Athen fuhren, planten sie eine Reihe von Kurzfilmen über den Zusammenbruch des Griechischen Sozialsystems. Im Kontatkt mit Migrant_innen und Geflüchteten, entschieden sie sich dafür, eine Dokumentation über deren Überleben im kollabierenden Asylregime zu drehen. Der Film zeigt die Restriktionen und Verbote die sich gegen Menschen richten, bei gleichzeitig ausbleibender Versorgung durch den Staat. Er zeigt aber auch den Widerstand gegen die EU-Asylpolitik, die rassistische Polizei und die mörderische Gefahr der Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte).

Anschließende Diskussion mit den Filmemacher_innen. 

Into the Fire, GB 2013, 40 min

[16.10.] Film Zwischen Asyl und Abschiebung

Posted: 3rd October 2013 by LAZ-Project

Mittwoch 16.10.2013
19:30 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

Der Film erzählt die Lebens- und Leidensgeschichten von Flüchtlingen, die in deutschen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. Es wird gezeigt, wie die Unterbringung in diesen Lagern ist und was für Probleme daraus erwachsen. Durch die Isolation und die Hoffnungslosigkeit verzweifeln viele Bewohner an der Situation und werden krank. Auch interkulturelle Konflikte verschiedener Gruppen innerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte werden angesprochen. In Interviews erzählen Familien und Einzelpersonen aus ihrem Leben und wie sie versuchen, mit ihrem Schicksal hier in Deutschland zu Recht zu kommen.

Freitag 11.10.2013
19:30 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

 

 











"Film & Diskussion: Kriminalisierung antirassistischer Bewegungen"

Als Ende Juli Schleppereivorwürfe gegen die Refugeebewegung auftauchen
und die Polizei verlautbaren lässt auch nach Paragraph 278 zu ermitteln
lassen sich schnell die Parallelen zur Operation Spring herstellen.
Damals war es der große Lauschangriff und die Anklagen gegen einen
erfundenen internationalen Drogenring, heute die Vorwürfe der
Schlepperei. Die Anschuldigungen sollen dabei als Totschlagargument
dienen und die steigende Solidarität dämpfen, die Proteste zu
Kriminalisieren und als als Legitimation für rassistische Politik die
seit den Refugee Protesten immer sichtbarer wird.

Gemeinsam mit Aktivist_innen die schon während der Operation Spring in
antirassistischen Kontexten aktiv waren wollen wir diskutieren, wo es
Parallelen und Unterschiede  in der staatlichen Repression gibt und wie
wir als antirassistische Bewegung darauf reagieren können.

[4.10.] AZ- Soliparty

Posted: 22nd September 2013 by LAZ-Project

 

Freitag 4.10.2013
20:00 Uhr Autonomes Zentrum
Freistädterstraße 3

mit Auflegerei & Cocktails (weiter infos folgen)